Reisebericht: Kobilino pole, O 2

Gespeichert von jezour am So., 17.05.2015 - 13:26

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. heuffelii from Kobilino pole, O

Jovibarba heuffelii – Kobilino pole, O

In diesem Reisebericht bleiben wir an dem gleichen Naturstandort wie im Reisebericht “Sempervivum macedonicum – Kobilino pole, O.“ Der Naturstandort liegt in dem Gebirge Korab, in dem mazedonischen Teil des Gebirges.

Reisebericht

Am Naturstandort, rechts gibt es einen Felsen, neben dem wachsen die Rosetten von Jovibarba heuffelii,im Hintergrund befindet sich das Gesims von Kobilino pole

Kobilino pole liegt südöstlich von dem höchsten Berg dieses Gebirges – Golem Korab. Es handelt um ein Gesims an den steilen Abhängen unter dem Gebirgskamm des Gebirges. Das Gesims ist etwa 350 Meter breit und etwa 1,6 Kilometer lang und ist auch sehr gegliedert.

Der Naturstandort liegt an dem östlichen Rand von Kobilino pole. Die Rosetten von Jovibarba heuffelii wachsen neben einem Felsen. Ich schreibe das Wort “neben.“ Sempervivum macedonicum wächst nur an dem Felsen, aber die Rosetten von Jovibarba heuffelii wachsen da neben diesem Felsen. Sie wachsen im Gras und in der Nähe der kleinen Steine. Der Naturstandort liegt in der Höhe von 2365 Meter über dem Meerspiegel und das Gestein wird Schiefer gebildet.

Am Naturstandort habe ich etwa 40 Rosetten beobachtet. Die meisten Rosetten waren hell grün blau gefärbt. Die Rosetten, die ganz im Gras wachsen, waren nur grün blau gefärbt. Nächste Rosetten hatten die lila gefärbten Spitzen der Rosettenblätter. Die Rosetten, die möglichst viel Licht bekommen, hatten ganze äußere Rosettenblätter lila gefärbt.

Während meines Besuches habe ich am Naturstandort keine Blüten der Pflanzen beobachtet. Ich habe ein paar vertrockente Blütenstengel gefunden, es meint, dass die Rosetten bestimmt ab und zu blühen. Es ist nötig zu erwähnen, dass die größten Rosetten hatten teilweise beschädigte äußere Rosettenblätter. Diese Rosettenblätter wurden wahrscheinlich durch der Weide der Schäfe beschädigt. Sonst waren die Rosetten in guten Zustand.

Ich freue mich auf die Antworten.

LG,
jezour

Zum Naturformen-Eintrag

Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf  www.sempervivum-liste.de  einloggen.

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Comments

Sempernicki

So., 21.11.2021 - 18:46

Hallo, lieber jezour,

schon wieder ein Reisebericht.  Du bist sehr fleißig und ich freue mich.

Der Bericht über diese S. heuffeliis erinnert mich etwas an deine Berichte aus dem Bistra-Gebirge. Besonders die durch Schafe beschädigten Rosetten kamen mir ähnlich vor. Aber auch die prächtigen anderen.

Bist du von einer Gegend zur andern gewandert oder ist das zu weit?

Vielen Dank für die schönen Fotos und den Bericht!

Liebe Grüße

Sempernicki

Sempernicki

So., 21.11.2021 - 18:47

Hallo, liebe Sempernicki,

die Bergen im Hintergrund auf dem letzten Bild befinden sich nicht so weit. Auf den Gipfeln dieser Bergen war ich nicht, ich hatte nicht so viel Zeit. Ich bin auf dem Gipfel von Golem Korab gewesen.
Die Fläche zur Untersuchung ist da sehr ausgedehnt und ich habe nur wenig untersucht. Die meisten Naturstandort befinden sich nicht weit des Weges zwischen Golem Korab und zwischen dem Tal des Flußes Radika.

LG,
jezour

Sempernicki

So., 21.11.2021 - 18:52

Dear Jezour,
I have trouble locating Kobilino polje on a map, but
I'm quite sure it's the area on the way up to Korab peak (Karaula-Korab).

Few weeks ago I also climbed Korab and found many J.heuffelii.

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Sempernicki

So., 21.11.2021 - 18:54

Many of J.heuffelii I observed there were infected with Endophyllum sempervivi, so I didn't took any samples of this species. Have you noticed that?

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Sempernicki

So., 21.11.2021 - 18:56

Dear Marko,

thank you for the pictures from Korab mountains.

I think, your picture were taken on a different place than mine. In what elevation did you observed these rosettes?
Maybe I observed the plants in lower elevation, because I did not observed any rosette with Endophyllum sempervivi.

Lieber Marko,

vielen Dank für die Bilder aus dem Gebirge Korab.

Ich glaube, dass du die Rosetten an einem unterschiedlichen Ort gemacht hast. In welcher Meereshöhe hast du die Rosetten beobachtet?
Vielleicht war ich niedriger und darum habe ich keine Rosetten befallen mit Endophyllum sempervivi beobachtet.

LG,
jezour

Sempernicki

So., 21.11.2021 - 18:57

Dear jezour,
first of all, I'm sorry for late reply, I was in mountains looking for Sempervivums of course :)
Population infected with E.sempervivi was at 2272 m.

Sempernicki

So., 21.11.2021 - 18:57

Dear Marko,

thank you for the reply. Do not apologize, it is summer and I was also away, on holiday.
It is interestring, that the population I introduced is growing in higher elevation. But I think there is explanation. Do you remember the condition the infected rosettes of Jovibarba heuffelii growing in? Are they "extreme" (for example windy place, or place on that the snow remains for a long time etc.)?

Regards,
jezour

Lieber Marko,

vielen Dank für deine Antwort. Entschuldig nicht, es ist Sommer, ich war auch weg, in dem Urlaub.
Es ist interessant, dass die Pflanzen, die ich in den Reisebericht vorgestellt habe, noch höher wachsen. Ich glaube, dass es eine Erklärung gibt. Erinnerst du an die Bedingungen, in denen die Pflanzen wachsen? Sie die Bedingugen extrem (z. B. sehr winder Ort, oder Ort, an dem lange Schnee bleibt und andere)?

LG,
jezour

Sempernicki

So., 21.11.2021 - 19:00

Hi jezour,

I would say that infected population was more exposed to wind, because it was a top
of the ridge. Do you think this ecological conditions make them more prone to fungus?
Here are few more habitat photos

Reisebericht

 

 

Sempernicki

So., 21.11.2021 - 19:00

In my opinion the ecological conditions have big influence on the plants. In most cases I observed, that the plants infected by Edophyllum sempervivi grow on extreme places for them, they are proner to infections.

Regards,
jezour

Ich glaube, dass die Bedingungen am Naturstandort sehr großen Einfluß an die Pflanzen haben. Ich habe beobachtet, dass die Pflanzen befallen durch Endophyllum sempervivi an den für diese Pflanzen extreme Orte wachsen. Darum sind sie mehr geneigt zu den Infektionen.

LG,
jezour

Titelbild
Reisebericht: Kobilino pole, O 2