Reisebericht: Vadálló-kövek 2

Gespeichert von jezour am Di., 31.05.2022 - 16:00

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. marmoreum ssp. matricum from Vadálló-Kövek

Sempervivum matricum – Vadálló-kövek

In diesem Reisebericht bleiben wir an dem gleichen Naturstandort wie in dem letzen Reisebericht. Dieser Naturstandort liegt in dem Gebirge Visegrádi-hegység bei dem Dorf Dömös in dem nördlichen Teil von Ungarn.
Das Gebirge Visegrádi-hegység gibt es in dem nördlichen Teil von Ungarn gar nicht weit von der Grenze zu der Slowakei, das Gebirge liegt an dem rechten Ufer der Donau, steile Abhänge der Hügel von Visegrádi-hegység emporragen direkt über dem Fluß. Das ganze Gebirge hat einen vulkanischen Ursprung, die Abhänge der Hügel sind sehr steil, oft felsig, die Täler sind tief – die Gegend ist einfach sehr gegliedert.
Etwa 2,5 Kilometer südöstlich von dem Dorf Dömös liegt der Hügel Prédikálószék mit der Höhe von 639 Meter, die westliche Abhänge dieses Hügels sind steil und felsig, an den westlichen Abhängen dieses Hügels befindet sich einen Kamm, der durch viele Felsen gebildet wird. In dem unteren Teil sind die Felsen klein und befiden sich nur im Schatten unter den Bäumen, höher sind die Felsen mächtiger und die obigen Teile dieser Felsen werden nicht durch die Bäume beschattet – es handelt sich um einen passenden Ort für Flora der Felsen – und auch für Sukkulenten.
Über Jovibarba hirta var. hirta habe ich in dem letzten Reisebericht geschrieben, die Rosetten von Jovibarba hirta var. hirta habe ich vor allem unter den Felswänden und an den Füßen der Felsen gefunden. An diesem Naturstandort wächst auch Sempervivum matricum, die Rosetten von Sempervivum matricum habe ich am Naturstandort auch beobachtet.
Die Rosetten von Sempervivum matricum habe ich in der Höhe von 540 Meter über dem Meerspiegel beobachtet, das Gestein wird durch Andesit gebildet.
Am Naturstandort habe ich eine geringe Menge der Rosetten von Sempervivum matricum beobachtet, trotzdem erwarte ich, dass es viel mehr Rosetten da am Naturstandort wächst. Der Grund dafür ist einfach – die Rosetten von Sempervivum matricum habe ich am Naturstandort nur an den steilen Felswänden beobachtet. Die Rosetten wachsen nämlich an den senkrechten Felswänden ein paar Meter unter den Rändern der Felsen. Trotzdem waren alle Rosetten, die ich gesehen habe, in dem guten Zustand.
Die meisten Rosetten am Naturstandort waren geschlossen, äußere Rosettenblätter der Rosetten waren vor allem rot, dunkel rot oder lila rot gefärbt. Kein Wunder – ich habe der Naturstandort in der zweiten Hälfte Aprils besucht und an den senkrechten Felswänden herrschen anspruchsvolle Lebensbedingungen.
Die Rosetten am Naturstandort bilden kleine Gruppen, in einer Gruppe gibt es ungefähr 10 Rosetten. In der Zeit meines Besuches habe ich keine neue Ausläufer beobachtet, die Äusläufer mussten aus dem vorigen Saisonen kommen. Ich habe auch keine blühende Rosette und keinen vertrocketen Blütenstengel beobachtet. Es war zu früh für die Blüte oder/und für die neuen Ausläufer in den zweiten Hälfte Aprils.
Es lohnt sich Vadálló-kövek zu besuchen! Ich freue mich auf die Antworten.

LG,
Josef

Zum Naturformen-Eintrag

Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf  www.sempervivum-liste.de  einloggen.

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  • 16. April 0017
    Die steilen felsigen Abhängen von Vadálló-kövek
  • 16. April 2017
    Die Rosetten waren eher geschlossen in der Zeit meines Besuches
  • 16. April 2017
    Ein paar Rosetten waren geöffnet, die Spitzen der Rosettenblätter waren dunkel lila gefärbt - die Rosetten von S. matricum sind gewöhnlich groß
  • 16. April 0017
    Oben auf den Felsen in dem oberen Teil von Vadálló-kövek
  • 16. Juli 2017
    Die Rosetten von Sempervivum matricum wachsen in den kleinen Gruppen direk an den Felswänden am Naturstandort
  • 16. Juli 2017
    Sempervivum matricum, Vadálló-kövek, Ungarn, am Naturstandort

Comments

Sempernicki

Mi., 08.06.2022 - 10:16

Hallo, lieber Josef,

herzlichen Dank für diesen Reisebericht mit den Fotos von wunderschönen Pflanzen.

Liebe Grüße

Veronika

Titelbild
Reisebericht: Vadálló-kövek 2