Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. montanum x S. tectorum from Punta Acuta Ost
S. montanum x tectorum - Punta Acuta, Ost
In diesem Reisebericht bleiben wir fast an dem gleichen Ort. In den letzten Reisebericht habe ich die Pflanzen aus dem Standort Punta Acuta, aus dem westlichen Abhang des Berges, gezeigt. In diesem Beitrag ziege ich einen Standort aus dem östlichen Abhang des Berges Punta Acuta. Der Berg liegt in Spanien, in den spanischen Pyrenäen. Der Standort gibt es in dem Nationalpark „Ordesa y Monte Perdido“ und befindet sich über dem Tal Ordesa.
Der Berg Punta Acuta misst 2242 Meter und befindet sich gleich an der Kante des Tales Ordesa. Aus den Abhängen des Berges gibt es wundeschöne Aussichte auf die Berge in der Umgebung.
An den östlichen Abhang habe ich auch Hauswurz entdeckt. Der Standort befindet sich gerade an der Kante über dem Tal und liegt in der Höhe von 2160 Meter über dem Meerspiegel. Das Gestein wird Sandstein gebildet.
Die Rosetten wachsen da in den Felsspalten, in den Lücken zwischen den Steinen, unter den Steinen und am Rande der Steine. Ich habe da eine riesengroße Menge der Rosetten beobachtet. Alle Rosetten waren in guten Zustand, haben viele neuen Ausläufer gebildet und waren schön geöffnet. Ich habe keine blühende Rosette gefunden. Aber was ist das?
Die Rosetten sehen interessant aus, es ist klar, dass es um einen Mischling handelt. Warum? Wir schauen die Rosettenblätter an. Die Rosettenblätter sind behaart. Die Behaarung ist nicht so dicht. Die Ausläufer sind kurz und die Rosetten duften, wenn es warm ist.
Die Gestalt der Rosetten entspricht Sempervivum montanum nicht. Wenn wir die Gestalt der Rosettenblätter untersuchen, stellen wir fest, dass die Rosettenblätter die Merkmale von Sempervivum tectorum enthalten. Leider die Blüten habe ich noch nicht beobachtet. Diese Pflanzen baue ich in dem Garten an, aber sie haben noch nicht geblüht.
Ich freue mich auf die Antworten.
LG,
jezour
Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf www.sempervivum-liste.de einloggen.

Comments
Antwort von Zaubergarten am 08.12.2013
Vielen Dank für den schönen Sonntagsausflug, lieber jezour!
Ich habe den Reisebericht sehr genossen. Erst die wunderbare Aussicht und dann noch diese schönen, kräftigen Sempsrosetten.
Sie sehen sehr gesund aus, es geht ihnen gut an ihrem Standort.
Bin gespannt, ob die Blüten, die hoffentlich bei dir im Garten mal erscheinen, deine "Diagnose" Hybride zwischen S. montanum und S. tectorum bestätigen.
Liebe Grüße
Zaubergarten
Antwort von banker07 am 08.12.2013
Hallo lieber jezour;
hier haben wir mal wieder einen hoch gelegenen Standort mit sehr spartanischen Lebensverhältnissen;
und trotzdem sind die Rosetten knackig, gesund und zahlreich;
es erstaunt mich immer wieder, wie wenig Ansprüche die Hasuwurze an die natürliche Umgebung stellen; und ich kenne keinen Hauswurz-Liebhaber, der seine Pflanzen wirklich so anspruchslos hält;
wir alle verwöhnen unsere Pflanzen doch meistens - kein Wunder, wenn es dann im Winter immer wieder so große Ausfälle in unseren Sammlungen gibt.
lieben Gruß zum 2. Advent
Peter
Antwort von Sempernicki am 08.12.2013
Oh, schon wieder ein neuer Reisebericht!
Vielen Dank, lieber jezour,
du machst uns im Laufe der Zeit noch zu Hybrid-Experten.
Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern mit ihren Lobesworten an.
Liebe Grüße
Sempernicki