Reisebericht: Záhořský vrch

Gespeichert von jezour am Mo., 14.04.2014 - 10:22

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. globiferum ssp. globiferum from Záhořský vrch

Jovibarba globifera - Záhořský vrch

In diesem Reisebericht besuchen wir wieder einen natürlichen Standort von Jovibarba globifera. Wir verschieben uns aus der Umgebung von Pilsen in die nordwestliche Richtung. Westlich von der Stadt Karlovy Vary gibt es eine seltsame Landschaft. Es handelt um eine Hügellandschaft mit dem Namen Doupovské hory.

Doupovské hory befinden sich in einem Dreieck, das die Städte Karlovy Vary, Kadaň und Podbořany bilden. Auf dem größeren Teil des Gebietes gibt es ein Militärgebiet und dieses Gebiet ist nicht frei zugänglich. Aber im südlichen Teil des Gebietes gibt es kein Militärgebiet und wir können da uns frei bewegen.

Das Gebiet von Doupovské hory war in der Vergangenheit einen riesengroßen Vulkan mit vielen Nebenkratern. Also, es wird keine Überraschung für uns, dass das Gestein von Basalt gebildet wird. Wenn sie die Landschaft besuchen, sehen sie viele Wiesen und wenige Wälder. Ab und zu gibt es einen großen Felsen in der Wiese.

In diesem Reisebericht besuchen wir einen Hügel über dem Dorf Záhoří. Das Dorf Záhoří befindet sich am südlichen Rand des Gebirges und liegt nicht weit von dem Städtchen Bochov. Östlich über dem Dorf gibt es einen Hügel. Der Hügel heißt Záhořský vrch (vrch = ein Hügel, 695 Meter über dem Meerspiegel) und wird Basalt gebildet.

Oben am Hügel gibt es einen Standort von Jovibarba globifera. Wenn sie oben am Hügel sind, sehen sie da vor allem Gras, aber es gibt auch große Steine da. Sie glauben: „Wo wachsen die Rosetten von Jovibarba globifera?“ und wissen nicht, dass sie unter den Rosetten stehen. Es ist wirklich so. Die meisten Rosetten von Jovibarba globifera wachsen da im Gras. Das Gras ist klein, denn die Erde überhaupt nicht tief ist. Nächte Rosetten wachsen auch in der Nähe der großen Steine. Es gibt eine riesengroße Menge der Rosetten am Standort.

Die Rosetten am Standort sind oft klein. Viele Rosetten wachsen im Gras und diese Rosetten sind fast immer dunkel grün gefärbt und geöffnet. Die Rosetten, die in der Nähe der Steine wachsen, sind ein bisschen heller gefärbt. Die Rosetten, die im Gras wachsen, sind oft beschädigt. Die Waldtiere nagen die Rosetten ab, wenn sie das Gras fressen. Die Rosetten in der Nähe der Steine waren in der Zeit meines Besuches fast nicht beschädigt. Die Rosetten am Standort vermehren vor allem durch Ausläufer. Ich war am Standort im Mai, ich weiß es war zu früh, aber ich habe keine vertrocknete Blütenstängel am Standort gefunden. Die Rosetten haben viele neuen Ausläufer in der Zeit meines Besuches gebildet.

Ich freue mich auf die Antworten.

LG,
jezour

Zum Naturformen-Eintrag

Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf  www.sempervivum-liste.de  einloggen.

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Comments

Sempernicki

So., 05.12.2021 - 09:08

Lieber jezour,

den Tieren scheinen die Rosetten nicht schlecht zu schmecken. Sie lieben vielleicht besonders die frisch wachsenden Blütenstängel - zumal man die ja auch besser sieht als die Rosetten.

Danke für den Einblick in eine interessante Landschaft!

Liebe Grüße

Sempernicki

Sempernicki

So., 05.12.2021 - 09:08

Moin lieber jezour;

nur selten sieht man so weit geöffnete Globiferum-Rosetten - und das satte grün gefällt mir auch sehr gut;

danke für den interessanten Reisebericht!

LG banker07

Titelbild
Reisebericht: Záhořský vrch