Reisebericht: Kozi Wierch

Gespeichert von jezour am Di., 25.11.2014 - 17:17

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. montanum ssp. carpathicum from Kozi Wierch

Hallo, liebe Freunde,
in den letzten Wochen habe ich viel zu tun. Wir haben viele Seminararbeite bekommen und ich muss diese Seminararbeite ausarbeiten. Manche habe ich schon ausgearbeitet, ein paar Seminararbeiten warten auf mich. Darum habe ich in den letzten Wochen sehr wenig Zeit nächsten Reisebericht zu schreiben.
Ich möchte auch für die Glückwünsche zum Geburtstag bedanken.

In diesem Reisebericht bleiben wir wieder auf der polnischen Seite des Hohe Tatra Gebirges. Wir bleiben auch in der Nähe des Tales Dolina Pięciu Stawów Polskich. Das Tal liegt hoch unter den hohen Bergen, also es gibt zahlreiche Standorte von Hauswurz da. Über dem Tal befindet sich der Hauptgebirgskamm (südlich) des Gebirges Hohe Tatra und auch zwei Nebengebirgskämme (nördlich und östlich). Der Nebengebirgskamm nordöstlich von dem Berg Svinica ist zugänglich und einen touristischen Wanderweg führt da. Dieser Wanderweg kann man mit den Namen „Ferrata“ bezeichnen.

Der Gebirgskamm ist eng und an den beiden Seiten sinkt sehr heftig. Der Wanderweg führt da unter den Felsen, an den Felswänden und wird mit vielen Ketten gesichert. Der Wanderweg führt auch unter dem Gipfel des Berges Kozi Wierch (2291 m). Da, an dem südlichen Abhang unter dem Gipfel des Berges, habe ich die Hauswurz gefunden. Zum Glück ist am Gipfel des Berges ein bisschen mehr Platz.

In der Höhe von 2270 Meter über dem Meerspiegel habe ich einen Standort von Sempervivum montanum subsp. carpathicum gefunden. Das Gestein wird Granit gebildet. Die Rosetten wachsen da an den Steinen, in der Nähe der Steine, in den Felsspalten und im Gras wieder in der Nähe der Steine.

Am Naturstandort habe ich viele Rosetten beobachtet. Die Rosetten haben die Gruppen gebildet. Die Rosetten in den Gruppen sind fast immer nebeneinander gewachsen. Alle Rosetten waren frisch grün gefärbt. Fast alle Rosetten waren geöffnet da, obwohl es trocken und warm war. Höher in den Bergen herrschen wahrscheinlich ganz unterschiedliche Bedingungen als niedrigen an den Abhängen und in den Tälern.

Die Rosetten waren gesund. Viele Rosetten haben die neuen Ausläufer gebildet. Leider habe ich keine blühende Rosetten gesehen. Es war zu spät, in der zweiten Hälfte Augusts blühen die Rosetten von Sempervivum montanum subsp. carpathicum nicht mehr. Die vertrocknete Blütenstängel habe ich trotzdem in der großen Menge beobachtet. Es scheint, die Pflanzen blühen regelmäßig und viel.

Ich freue mich auf die Antworten.

LG,
jezour

Zum Naturformen-Eintrag

Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf  www.sempervivum-liste.de  einloggen.

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Comments

Sempernicki

Mo., 29.11.2021 - 10:37

Lieber jezour,

dass du mit Ketten zu den Sempervivum-Lokalitäten aufgestiegen bist, finde ich wirklich bemerkenswert. Aber die Aussicht in die Gegend und vor allem der Anblick der Pflanzen waren dann ja sicher sehr befriedigend, bzw. begeisternd.

Das freut mich wieder für dich.

Vielen Dank für den Text und die schönen Bilder!

Liebe Grüße

Sempernicki

Sempernicki

Mo., 29.11.2021 - 10:40

Hallo,

für die bessere Vorstellung des Gebirgskammes zeige ich noch zwei Bilder.

reise

Nördlich von Kozi Wierch, am Abhang des Berges Zadni Granat - Blick in Richtung Süden

reise

Am Berg Zadni Granat - der Gebirgskamm, Orla Perć

LG,
jezour

 

Sempernicki

Mo., 29.11.2021 - 10:42

Eine Rosette aus diesem Standort, die ich in meinem Garten kultiviere, hat schon geblüht. Die Blüten hatten viele Kronblätter und die Kronblätter waren sehr lang (aber das ist gewöhnlich bei S. montanum subsp. carpathicum).

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Blüten - Standort unter dem Gipfel von Kozi Wierch, in der Kultur
LG,
jezour

Sempernicki

Mo., 29.11.2021 - 10:42

Lieber jezour,

diese Bergwelt ist unglaublich schön und beeindruckend - und deine Sempsfunde sind das Sahnehäubchen dazu.

Lieben Dank, dass du uns immer wieder daran teilhaben lässt.

Liebe Grüße aus dem Münchner Osten

Zaubergarten

Titelbild
Reisebericht: Kozi Wierch