Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. globiferum ssp. globiferum from Třeboň, Svět
Jovibarba globifera - Třeboň, Svět
In diesem Reisebericht bleibe ich bei dem Thema Jovibarba globifera. Ich stelle einen ungewöhnlichen Standort von Jovibarba globifera vor. Ich finde diesen Standort interessant, denn der Standort zeigt, wie die Hauswurz in der Vergangenheit auch ausgenutzt wurden.
Das Städtchen Třeboň liegt in Südböhmen, etwa 18 Kilometer östlich von der Stadt České Budějovice. Třeboň befindet sich in einer Ebene und in der Umgebung gibt es zahlreiche Teiche. Viele Teiche wurden in dem 16. Jahrhundert gebaut. Třeboň ist auch durch Bad bekannt und in der Mitte des Städtchens gibt es einen wunderschönen historischen Stadtkern.
Am Stadtrand von Třeboň befindet sich einen Teich, der Svět nennt. Der Teich ist sehr ausgedehnt und die Oberfläche des Wasserspiegels misst 201,5 ha. Der Damm des Teiches ist mächtig und wird mit den Steinen belegt.
Über dem Wasser an den Steinen und unter den Steinen gerade an dem Damm wachsen Hauswurz – Jovibarba globifera. Die Pflanzen wachsen in der Höhe von 440 Meter und die Steine werden Granit und Gneis gebildet.
Es gibt eine riesengroße Menge der Rosetten an dem Damm des Teiches Svět. Die Rosetten bilden vor allem wunderschöne Gruppen und Kolonien. Es ist möglich die Rosetten aller Größen da zu finden. Alle Rosetten waren während meines Besuchen grün gefärbt und viele Rosetten haben die neuen Ausläufer gebildet.
Der Standort an dem Damm des Teiches Svět ist gar nicht natürlich. Die Rosetten wachsen da sehr lange, trotzdem wissen wir nicht wie lange wachsen die Pflanzen an dem Damm. Die ersten Erwähnungen über Jovibarba globifera an dem Damm sind mehr als 100 Jahre alt.
Ich freue mich auf die Antworten.
LG,
jezour
Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf www.sempervivum-liste.de einloggen.

Comments
Antwort von Sempernicki am 31.01.2015
Hallo, lieber jezour,
das ist wirklich ein besonderer Standort.
Man denkt, dass das ein Garten ist, wenn man den See mit dem Damm nicht gesehen hat.
Das ist schon seltsam, dass sich solche Pflanzen so gerne zwischen Steine quetschen oder sich auf ihnen niederlassen und ihre Wurzeln doch noch eine für die Ernährung passende Stelle finden.
Vielen Dank für den interessanten Bericht und die schönen Bilder.
Liebe Grüße
Sempernicki
Antwort von sachsblau am 07.02.2015
Hallo lieber jezour,
ich kann mich Sempernicki nur anschließen, das ist wirklich ein ganz bezaubernder Ort dort am See. Da kann man die Füße im Wasser baumeln lassen und sich nebenbei Jovibarba globifera begucken ....und dann auch noch so kräftige Exemplare.
Von den Kindeln werden sicher auch einige ins Wasser kullern und an anderer Stelle angeschwemmt, wo sie sich dann vielleicht auch ansiedeln.
Vielen Dank für diese wundervollen Bilder und den schönen Bericht.
Liebe Grüße,
sachsblau