Reisebericht: Magaro, NO Abhang

Gespeichert von jezour am So., 29.11.2015 - 13:23

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. ciliosum ssp. ciliosum (galicicum) from Magaro, NO Abhang

Sempervivum ciliosum - Magaro, NO Abhang

Diesen Reisebericht fange ich ein bisschen anders aus. Während der Woche habe ich leider sehr wenig Freizeit und ich schaffe nur die neuen Beiträge im Forum schnell durchzulesen. Also, ich möchte allen für die Glückwüsche zum Geburtstag herzlichst bedanken. Vielen Dank!
In diesem Reisebericht bleiben wir wieder in dem Gebirge Galičica. Das Gebirge habe ich schon in den vorigen Reiseberichten vorgestellt. Bis jetzt habe ich nur den mazedonischen Teil des Gebirges besucht. In diesem Reisebericht zeige ich einen Naturstandort, der sich nicht weit von der Grenze mit Albanien befindet.

Der Berg Magaro wird als der höchte Berg des mazedonischen Teils des Gebirges bezeichnet. Der Berg Magaro misst 2254 Meter, befindet sich etwa südlich von dem Pass Lipova Livada (Pass mit der Straße durch das Gebirge Galičica) und liegt etwa 1,5 Kilometer von der Grenze mit Albanien. Die nördlichen Abhängen des Berges sind sehr steil, sie sind durch die steilen und hohen Felswänden typisch. Die anderen Abhängen des Berges sind nicht so steil, sie sind allmählich, steinern, ab und zu gibt es da kleine Felsen.

An einem kleinen Felsen habe ich einen Naturstandort von Sempervivum ciliosum gefunden. Der Naturstandort liegt an den nordöstlichen Abhang des Berges. Am Rand einer kleinen Ebene gibt es ein paar kleinen Felsen. An den Rändern dieser Felsen gibt es auch die Steine. Die Hauswurz wachsen da vor allem in der Felsspalten, an den Rändern der großen Steinen, in den Lücken unter den Steinen und im Gras in der Nähe der Steine.

Der Naturstandort befindet sich in der Höhe von 2200 Meter über dem Meerspiegel, das Gestein wird Kalkstein gebildet. Obwohl der Naturstandort nicht so ausgedehnt wird, habe ich da eine riesengroße Menge der Rosetten beobachtet. Einige Rosetten sind da allein gewachsen, in manchen Fällen habe ich die Kolonien und die kleinen Gruppen der Rosetten beobachtet.

Alle Rosetten am Naturstandort wurden eher geschlossen, alle Rosetten am Naturstandort hatten die äußere Rosettenblätter dunkel rot, oder lila gefärbt. Am Naturstandort habe ich die Rosetten aller Größen gesehen. Viele Rosetten haben die neuen Ausläufer gebildet. Die Ausläufer waren wieder (in meisten Fällen) lang, lila gefärbt und dünn.

Am Naturstandort habe ich auch die blühenden Rosetten beobachtet. Während meines Besuches gab es der Anfang der Blütezeit da. Die meisten Rosetten wurden für die Blüten vorbereitet, die Knospen wurden groß aber geschlossen. Ein paar Blüten habe ich trotzdem gesehen.

Ich freue mich auf die Antworten.

LG,
jezour

Zum Naturformen-Eintrag

Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf  www.sempervivum-liste.de  einloggen.

Bildergalerie - © alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt!

Comments

Sempernicki

Fr., 19.11.2021 - 09:01

Hallo, lieber jezour,

schön, dass du dir trotz deiner Arbeit Zeit nimmst Reiseberichte zu schreiben. Ich freu mich sehr darüber.

Die Rosetten aus Galičica sehen immer so schön dick aus.

Meinst du, dass ich im Naturformen-Lexikon den Varietätsnamen S. ciliosum ssp. ciliosum (galicicum) schreiben kann? Oder sind die Unterschiede kaum da?

Bei den Pflanzen aus Tepeno müsste ich es dann auch so machen.

Vielen Dank für den Bericht und die sehrschönen Bilder!

Liebe Grüße

Sempernicki

Sempernicki

Fr., 19.11.2021 - 09:02

Hallo liebe Sempernicki,

ich glaube, dass der Name galicicum zu diesem Pflanzen gehört, also deine Ansicht ist richtig.

Sempervivum ciliosum wächst an einem riesengroßen Gebiet, die Pflanzen aus jedem Teil des Gebietes sind ein bisschen anders. Die Unterschiede von "galicicum" (laut der Beschreibung) gehören in die Variabilität von Sempervivum ciliosum meiner Meinung nach.

LG,
jezour

Titelbild
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