Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. globiferum ssp. hirtum (hirtum) from Beran a Rorejsi
Jovibarba hirta var. hirta - Beran a Rorejsi
Vor einer langen Zeit habe ich interessante Pflanzen aus Mähren gezeigt. Die Pflanzen sind aus dem Mährischen Karst gekommen, der Standort hat Pindulka gehießen. Die Pflanzen sehen ungewöhnlich aus. Ich habe über eine Grenze des Areal der Verbeitung von Jovibarba hirta geschrieben.
Wir befinden sich wieder in Tschechien. Mährischer Karst liegt ein bisschen nördlicher von der Stadt Brno. Der Standort befindet sich über dem Tal des Flusses Punkva. In der Nähe des Eintrittes in den bekannten Punkevní Höhlen emporragen an den beiden Abhängen des Tales Felsen.
Es gibt mehrere Standorte von Jovibarba hirta an diesen Felsen. Der Standort Beran a Rorejsi befindet sich über dem linken Ufer des Flusses etwa 200 m nördlich von dem Eintritt in den Höhlen. Der Standort liegt in der Höhe um 430 Meter über dem Meerspiegel. Das Gestein wird Kalkstein gebildet.
Die Pflanzen bilden kleine Gruppen an dem Standort. Die Gruppen wachsen in der Nähe der Felsen, an den Steinen und in den Lücken zwischen den Steinen. Die Rosetten waren kugelig. Die Blätter waren eng und spitzig.
Die Rosetten, die im Schatten gewachsen sind, waren dunkelgrün gefärbt. Die Rosetten, die an den sonigen Orten gewachsen sind, waren heller gefärbt. Sie waren oft gelbgrün gefärbt. Viele Rosetten hatten die lila gefärbten Blätter. Leider habe ich keine blühende Rosetten gefunden. Wie erkennen wir noch, dass diese Pflanzen zu Jovibarba hirta gehören? Es gibt einen Wachsüberzug an der Oberfläche der Blätter.
Ich freue mich auf die Antworten.
LG,
jezour
Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf www.sempervivum-liste.de einloggen.

Comments
Antwort von Sempernicki am 15.12.2012
Hallo, lieber jezour,
das Foto Nr. 4 sieht ja ganz super aus, die tolle Färbung und dann, als wenn riesige Rosetten über dem Abgrund sitzen. Aber das ist sicher eine optische Täuschung.
So üppige Jovibarbas hat man selten. Da hast du eine schöne Stelle gefunden.
Vielen Dank für den Bericht. Das mit dem Wachsüberzug habe ich nicht verstanden.
Jedenfalls kannte ich dieses Bestimmungsmerkmal nicht.
Den Lexikoneintrag mache ich wahrscheinlich erst morgen.
LG
Sempernicki
Antwort von jezour am 15.12.2012
Hallo,
ich hoffe, dass ich jetzt den Wachsüberug (oder mehr eine Wachsschicht) an der Blätter besser erkläre.
Jovibarba globifera:
Wenn wir die Flächen der Blätter beobachten, sehen wir satte Farben. Die Blätter sind satt grün, oder satt rot - wenn sie an den sonnigen Standort wachsen.
Jovibarba globifera
Jovibarba hirta:
Wenn wir die Flächen der Blätter beobachten, scheint es uns, dass es noch eine weiße Schicht an den Flächen der Blätter gibt. Mir scheint es, dass diese Schicht wie Wachs aussieht. Auf dem Bild können wir sehen, dass diese Schicht oft an den Spitzen der Blätter fehlt.
Jovibarba hirta var. hirta
LG,
jezour
Antwort von Sempernicki am 15.12.2012
Danke, lieber jezour,
wenn der Schnee von den Rosetten ist, schaue ich mal gleich mit der Lupe nach. Da bin ich mal sehr gespannt.
LG
Sempernicki
Antwort von banker07 am 15.12.2012
Hallo lieber jezour;
danke für diesen tollen Reisebericht!
mit gefallen vor allem die Rosetten auf dem zweiten Bild; die sind ja fast goldfarben;
wunderschön!
lG Peter
Antwort von Zaubergarten am 15.12.2012
Danke lieber jezour für deinen schönen neuen Reisebericht.
Der Abhang an dem die Semps wachsen scheint ja sehr steil zu sein.
Mir haben auf Anhieb auch die Pflanzen im zweiten Bild am besten gefallen. Die goldfarbenen Rosetten in der Felsspalte.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende.
Zaubergarten
Antwort von jezour am 16.12.2012
Hallo,
der Abhang ist steil. Es ist möglich da problemlos sich zu bewegen. Etwa sechzig Meter unten endet dieser Abhang, dann gibt es nur die senkrechten Felsen. Der Zugang zu dem Standort ist auch problemlos und leicht, gar nicht schwierig und anstrengend.
Die Farben bleiben auch in Kultur. Wenn die Rosetten genug Licht, genug Sonne und wenig Wasser bekommen, sehen so prächtig auch in dem Garten aus.
LG,
jezour
Antwort von jezour am 22.04.2013
Hallo,
gestern habe ich ein paar Bilder im Garten gemacht. Die Pflanzen aus dem Standort Beran a Rorejsi baue ich im Blumentopf an. In dieser Zeit wachen die Rosetten auf. Die Pflanzen zeigen, dass sie wirklich zu Jovibarba hirta gehören. Sie können die Unterschiede auf den Bildern gut beobachten:
Zum Vergleich zeige ich noch ein Bild von Jovibarba hirta aus Gulsen:
Jetzt das Bild von Jovibarba globifera:
Jovibarba globifera - Tschechien, Bečov nad Teplou (Petschau), "Eisenbahn"
LG,
jezour
Antwort von Sempernicki am 22.04.2013
Lieber jezour,
im unteren Bild sind also die "rechtwinkligen Dreiecke" mit den langen gleichmäßigen Wimpern typisch, ja?
Vielen Dank für den Vergleich.
LG
Sempernicki
Antwort von jezour am 23.04.2013
Liebe Sempernicki,
ich möchte vor allem die Unterschiede in der Gestalt der Blätter zeigen. Die Rosetten von Jovibarba globifera, die sich auf dem Bild befinden, waren noch mehr geschlossen als die Rosetten von Jovibarba hirta. Ich mache noch ein paar Aufnahmnen von Jovibarba globifera in den nächsten Tagen.
LG,
jezour
Antwort von jezour am 25.04.2013
Und noch ein Bild von Jovibarba globifera. Die Rosette ist ein bisschen geöffnet. Die Blätter von Jovibarba globifera sind unter dem oberen Drittel am breitesten.
Jovibarba globifera - Habrová