Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. globiferum ssp. globiferum from Bečov nad Teplou, Burg
Jovibarba globifera - Bečov nad Teplou, Burg
Das Städtchen Bečov nad Teplou habe ich schon vorgestellt. Bečov nad Teplou liegt in einem tiefen Tal des Flusses Teplá. Das Tal ist sehr tief und eng, es gibt viele Felsen an den Abhängen des Tales. Das Städtchen ist bekannt durch das Schloss und durch die Burg. Die Burg und das Schloss befinden sich nebeneinander.
Das Schloss befindet sich an den steilen Abhängen über dem Fluss Teplá. Die Burg liegt ein bisschen höher, gleich unter der Burg gibt es hohe Felsen. Diese Felsen enden im Fluss Teplá. Die Felsen habe ich auch teilweise untersucht. An dem linken Ufer des Flusses gibt es keine Felsen, es gibt einen kleinen flachen Platz da. Der Fluss ist nicht breit, also wir können von den linken Ufer die Felsen ziemlich gut beobachten.
Wenn sie an dem linken Ufer stehen, sehen sie viele Rosetten von Jovibarba globifera. Der Standort liegt in der Höhe von 500 Meter bis 530 Meter über dem Meerspiegel. Das Gestein wird wieder Granit gebildet.
Jovibarba globifera wächst da an den Felswänden und in den Felsspalten. Die Rosetten bilden große Kolonien oder kleine Gruppen. Es gibt eine große Menge der Rosetten am Standort. Fast alle Rosetten sind geöffnet und dunkel grün gefärbt. An dem linken Ufer des Flusses wächsen die Bäume, darum bekommen die Rosetten an den Felswänden wenig Licht.
Die Rosetten vermehren vor allem durch Ausläufer. Ich habe am Standort während meiner Besuche auch drei blühenden Rosetten gesehen. Eine Beachtung zum Schluss. Obwohl der Fluss Teplá klein ist, gibt es etwa 30 Meter weiter ein Wasserwehr. Der Fluss unter dem Standort ist etwa 1 Meter tief...
Ich freue mich auf die Antworten.
LG,
jezour
Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf www.sempervivum-liste.de einloggen.

Comments
Antwort von Sempernicki am 01.10.2013
Hallo, lieber jezour,
du suchst dir aber auch schwierige Stellen zum Fotografieren aus! Aber es hat sich gelohnt, auch noch die Nahaufnahmen zu machen - auch wenn du sechs Tage gebraucht hast, um den Fluss zu überqueren und hinauf zu klettern.
Vielen Dank für deine Mühe mit dem Fotografieren und dem Reisebericht!
Liebe Grüße
Sempernicki
Antwort von jezour am01.10.2013
Hallo, liebe Sempernicki,

ich habe auf den Felsen nicht geklettert. Die ersten Rosetten wachsen etwa 75 cm über dem Wasserspiegel.
Ich habe etwa eine Minute gebraucht um den Fluss zu überqueren. Aber wenn es draußen nur 13 Grad ist, bade ich nicht.
LG,
jezour
Antwort von banker07 am 01.10.2013
Hallo lieber jezour;
danke für diesen schönen Reisebericht; ich freue mich immer über deine Umgebungsbeschreibung; so kann jeder der mal in der Gegend ist diese Stellen garantiert wiederfinden;
ich bin überrascht, dass die globis an so steilen Felswänden wachsen; man würde doch denken, dass die Kindel alle wegrollen; aber die dünnen Stolonen scheinen genug Nachwuchs festzuhalten;
lG banker07
Antwort von Zaubergarten am 05.10.2013
Danke für den Bericht lieber jezour,
du zeigst uns wieder einen sehr interessanten Standort.
Und die Roller, die ins Wasser purzeln werden vom Flüsschen mitgenommen und vielleicht weit in der Ferne an Land gespült.
Dann wundern sich die Sempsleute sehr, wenn es plötzlich Sempsnaturstandorte in völlig neuen Gebieten gibt.
Liebe Grüße
Zaubergarten
Antwort von Sempernicki am 05.10.2013
Liebe Zaubergarten,
Mensch, da hast du aber dank deiner Fantasie oder dank deines guten Weitblicks etwas Wichtiges angesprochen!!
Ich bin nämlich gerade dabei, mich von meinen zahlreichen "kleinen Jovis" im Garten zu verabschieden!! Und zwar insofern, dass ich sie nicht mehr weiterverschenken oder eintauschen möchte, denn ich muss auch leider sagen , dass die Verbreitung dieser "Roller" nicht zu observieren ist, denn die Katzen und Vögel, sowie die Schwerkraft der Erde finden es toll, die kleinen Jovis lustig durcheinander purzeln zu lassen!!
An einigen Stellen habe ich noch die Kontrolle, um z. B. zu schauen, wie die ..arenariums und hirtums sich unterscheiden usw.
Aber alles in allem ist es eine Katastrophe - die kl. Jovis machen, was siewollen.
LG
Sempernicki
Antwort von sachsblau am 06.10.2013
Lieber jezour,
ich bin immer wieder beeindruckt, an welch´ schwierigen Standorten sich unsere Lieblinge wohlfühlen und vermehren. An dieser steilen Felswand hätte ich nie und nimmer Jovibarba globifera vermutet.
Die Blüten waren für die Boden-Kamera sicher nicht erreichbar, sondern nur für Bergsteiger . Oder?
Vielen Dank für diesen sehr aufschlussreichen Reisebericht und die tollen Fotos.
Liebe Grüße
sachsblau
Antwort von jezour am 06.10.2013
Liebe sachsblau,
die blühende Rosette habe ich gesehen, leider war diese Rosette zu hoch. Ja, diese Rosette war nur für die Bergsteiger erreichbar.
LG,
jezour