Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. wulfenii from Passo di San Pellegrino, oberhalb
Sempervivum wulfenii – Passo di San Pellegrino, oberhalb,
In diesem Reisebericht kommen wir in die Gegend der italienischen Dolomiten zurück, nächster Naturstandort wird vorgestellt.
Passo di San Pellegrino ist ein Sattel in der Provinz Trentino – Alto Adige in den italienischen Dolomiten, der Sattel liegt in der Höhe von 1918 Meter. Der Sattel ist vor allem wie ein Skizentrum bekannt, denn südlich und nördlich über dem Sattel gibt es zahlreiche Pisten. In dem Sattel befindet sich auch eine wichtige Kreuzung der touristischen Wege, diese Wege führen vor allem unter den steilen Wänden der Berge in der Umgebung.
Nicht weit von dem Sattel an den südlich orientierten Abhängen gibt es auch geeignete Orte für Hauswurz. In diesem Fall habe ich einen steilen Abhäng nördlich von dem Sattel untersucht, dieser Abhang liegt nicht weit von der Piste, es gibt kleine Felsen und auch kleine Bäume und Sträucher an diesem Abhang. In der Nähe der kleinen Felsen und auch teilweise unter den Ästen der Wacholder habe ich einen kleinen Naturstandort von Sempervivum wulfenii gefunden.
Der Naturstandort liegt in der Höhe von 2025 Meter über dem Meerspiegel, das Gestein wird höchstwahrscheinlich durch Granit gebildet.
Der Naturstandort war gar nicht großflächig, der Naturstandort war eher klein, an dem Naturstandort habe ich nur eine beschränkte Menge der Rosetten gefuden. Ich habe sicher weniger als 100 Rosetten am Naturstandort beobachtet und ich meine, diese Situation wurde durch die geringe Anzahl der geeignete Orte an dem Abhang verursacht. Trotzdem habe ich am Naturstandort die Rosetten aller Größen gesehen, alle Rosetten am Naturstandort waren in den guten Zustand. Die Rosetten wachsen meistens in den Spalten der kleinen Felsen, an den Rändern der Felsen und auch teilweise in der Nähe der kleinen Felsen im Gras oder unter den Ästen der Wacholder.
Die Rosetten waren teilweise geöffnet, die Mitte der Rosetten haben einen Kegel gebildet, also typischer Kegel für Sempervivum wulfenii. Die Rosettenblätter waren meistens grün oder grünblau gefärbt, die Kanten der Rosettenblätter waren in den oberen Drittel meistens dunkel rot oder lilarot gefärbt. Die Spitzen der Rosettenblätter waren gleich gefärbt. Die Rosettenblätter hatten an der Basis einen lila Hauch, auch typisch für Sempervivum wulfenii.
In der Zeit meines Besuches haben nur wenige Rosetten am Naturstandort neue Ausläufer gebildet, am Naturstandort habe ich keine blühende Rosette beobachtet.
Sowieso handelt es sich um einen schönen und um einen leicht zugänglichen Naturstandort in der schönen Gegend. Ich freue mich auf die Antworten.
LG,
Josef
Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf www.sempervivum-liste.de einloggen.
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- 16. Juli 2018Südlich orientierte Abhänge über dem Sattel Passo di San Pellegrino
- 16. Juli 2018Der Abhang über dem Sattel Passo di San Pellegrino mit dem Naturstandort von Sempervivum wulfenii
- 16. Juli 2018Die Rosetten sind am Naturstandort in den kleinen Gruppen gewachsen

Comments
Dank
Hallo, lieber Josef,
herzlichen Dank für den Reisebericht mit den schönen Bildern!
LG
Veronika