Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. marmoreum ssp. marmoreum from Mliječni do, Ende
S. marmoreum var. marmoreum – Mliječni do, Ende
Das Tal Mliječni do befindet sich in dem Gebirge Durmitor. Das Tal liegt unter dem Berg Šareni Pasovi, in den höchsten Lagen des Gebirges. Weil das Gebirge Durmitor vor allem Kalkstein gebildet wird, gibt es viele Steine und Felsen im Tal. Die Wände des Tales sind sehr steil. Es gibt keinen Bach im Tal.
Ich habe schon einen Standort von Sempervivum marmoreum aus dem Tal Mliječni gezeigt. Dieser Standort liegt ein bisschen niedriger. Der Standort liegt an der Grenze des Tales, ein paar Meter niedriger fängt das Tal Urdeni do an.
Der Standort ist klein. Die Rosetten wachsen in der Nähe der zwei größeren Steine und an diesen Steinen. Sempervivum marmoreum var. marmoreum bildet da eine Kolonie. Einige Rosetten wachsen im Gras, die meisten Rosetten wachsen an den Steinen.
Der Standort liegt in der Höhe von 1932 Meter über dem Meerspiegel. Das Gestein wird Kalkstein gebildet. Ich habe am Standort um 40 Rosetten gefunden. Die Rosetten waren in guten Zustand und hatten etwa 3 cm im Durchmesser.
Wie haben die Rosetten ausgesehen? Die Rosetten waren grün gefärbt. Die Spitzen der Rosettenblätter waren rot gefärbt. Die Rosettenblätter der kleinen Rosetten waren völlig rot gefärbt. Ein paar Rosetten fangen die Ausläufer an zu bilden. An diesem Standort habe ich keine blühende Rosette gefunden.
ch freue mich auf die Antworten.
LG,
jezour
Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf www.sempervivum-liste.de einloggen.

Comments
Antwort von Zaubergarten am 17.06.2013
Hallo lieber jezour,
ich danke dir für den tollen neuen Reisebericht.
Ich finde es sehr interessant, dass die Rosetten dieses Standortes so dicht beieinander stehen. Grad so als hätte eine einzige Mutterrosette ein großes Polster gebildet.
Wenn auch eine Vermehrung durch Samen stattgefunden hätte, dann wären die Rosetten doch besser verstreut, oder?
Fragen, die wahrscheinlich niemand beantworten kann.
Liebe Grüße
Zaubergarten
Antwort von jezour am 17.06.2013
Hallo, liebe Zaubergarten,
Deine Frage ist wirklich kompliziert, ich kann die Frage nicht antworten.
Leider kenne ich nicht das Alter der Rosetten am Standort. Ich kenne auch nicht wie oft die Rosetten am Standort blühen und ob sie wirklich blühen.
Die Samen sind leicht, der Wind kann sie ganz weit wegtragen. Wie viele Samen fallen unter den Stängel?
Eine Frage fällt mir noch ein. Wie schnell bewachsen die Rosetten den Platz nach der abgeblühten Rosette? In meiner Sammlung verschwindet der Platz schnell. Und in der Natur?
LG,
jezour
Antwort von Zaubergarten am 19.06.2013
Lieber jezour,
bei vielen Naturstandorten wäre es interessant, sie über Jahre hinweg beobachten und dokumentieren zu können.
Bei dem hier gezeigten erscheint es mir fast, als hätte hier nur eine Vermehrung über Ableger stattgefunden.
Gab es keine Blüten / keine fruchtbaren Samen oder hatten sie in der Wiesenfläche keine Chance, hochzukommen?
Es gäbe viele Fragen, noch viel zu erforschen.
Uns wird garantiert nie langweilig mit unseren Semps.
Liebe Grüße
Zaubergarten
Antwort von jezour am 19.06.2013
Liebe Zaubergarten,
Du hast Recht, es wäre wirklich interessant die Naturstandorte über Jahre beobachten. Ein paar Jahre beobachte ich einige Standorte von Jovibarba globifera in Westböhmen. Die Hauswurz vermehren viel durch Ausläufer.
Ich weiß nicht, wie die Situation bei anderen Arten in der Natur aussieht. Vielleicht ist es anders...
Am Standort in diesem Beitrag habe ich auch keine verdorrte Stängel gefunden. Vielleicht waren da, vielleicht waren da nicht. Ich glaube, dass die Samen eine gute Chance hochzukommen haben.
LG,
jezour
Antwort von Sempernicki am 19.06.2013
Lieber jezour,
herzlichen Dank für diesen hoffentlich nicht letzten Reisebericht aus dem schönen Gebirge Durmitor.
Liebe Grüße
Sempernicki