Reisebericht: Bečov nad Teplou, Zlatý vrch

Gespeichert von jezour am Mo., 08.07.2013 - 18:53

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. globiferum ssp. globiferum from Bečov nad Teplou, Zlatý vrch

Jovibarba globifera - Bečov nad Teplou, Zlatý vrch

Es ist eine lange Zeit, als ich über Jovibarba globifera geschrieben habe. Jovibarba globifera gehört zur Flora Mitteleuropa. Ich habe viele Standorte von Jovibarba globifera in Böhmen gefunden und habe die Pflanzen da beobachtet. In diesem Reisebericht besuchen wir wieder Westböhmen. Das Städtchen Bečov nad Teplou (= Petschau) ist bekannt mit dem Schloss und mit der Burg. Es liegt in dem Tal des Flusses Teplá. Das Tal ist eng und tief, es gibt viele Felsen an den Abhängen des Tales. In dem Städtchen und in der Umgebung befinden sich mehrere Standorte von Jovibarba globifera.

Ich habe die Erwähnungen über den Standorten in der Literatur gefunden. Diese Erwähnungen sind mehr als 40 Jahre alt, also ich war neugierig, wie die Standorte in der Gegenwart aussehen. Die Standorte habe ich gefunden und ich habe die Rosetten beobachtet.

Der Standort am Hügel Zlatý vrch (vrch = der Hügel) liegt über dem Städtchen. Gleich neben dem Standort führt eine Straße. In der Nähe der Straße emporragen die Felsen und an diesen Felsen wächst gerade Jovibarba globifera.

Der Standort liegt in der Höhe von 570 Meter bis 590 Meter über dem Meerspiegel. Das Gestein wird Granit gebildet. Es gibt eine riesengroße Menge der Rosetten am Standort. Jovibarba globifera wächst da an den Felsen, unter der Steine und in der Nähe der Felsen und der Steine im Gras. Die Rosetten bilden Kolonien.

Die Rosetten vermehren durch die Ausläufer, sie bilden wirklich viele Ausläufer jedes Jahr. Die blühenden Rosetten habe ich am Standort nicht beobachtet. Alle Rosetten sind schön hellgrün gefärbt.

Irgendwo habe ich gelesen, dass Jovibarba globifera in der Nähe des Städtchen Bečov nad Teplou (Petschau) nur an den Steinhaufen wachsen soll. In der Landschaft des Westböhmens (nicht nur in der Nähe von Bečov nad Teplou) gibt es viele Steinhaufen - aber immer ohne Hauswurz. Die Steinhaufen gehören nicht zu den Standorten von Jovibarba globifera. Die Steinhaufen sind nicht fest, die Steine können sich bewegen. Jovibarba globifera sucht die Felsen, oder feste Steine in dem Boden aus.

Ich freue mich auf die Antworten. Jetzt mache ich eine Pause mit den Reiseberichten, denn ich eine Reise planne und bald reise ich ab. Wenn ich Glück habe, finde ich auch Hauswurz

LG,
jezour

Zum Naturformen-Eintrag

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Comments

Sempernicki

Mi., 15.12.2021 - 11:28

Hallo, lieber jezour,

das war sicher spannend zu schauen, ob es die Pflanzen dort nach 40 Jahren noch gibt.

Die Rosetten sehen viel geöffneter und somit breiter aus als bei mir im Garten. Hoffentlich können sie sich noch lange dort vermehren.

Ich gönne dir die Pause. Du hast hier so fleißig Reiseberichte eingestellt. Fast jede Woche einen. Vielen Dank dafür!

Du darfst uns ruhig verraten, wohin deine Reise geht.

Komm gesund wieder und auf die neuen Reiseberichte freue ich mich schon.

Liebe Grüße
Sempernicki

Sempernicki

Mi., 15.12.2021 - 11:28

Hallo lieber jezour,

auch ich danke dir für den Reisebericht zu S. globiferum.

Wenn du von "Steinhaufen" schreibst, sind dann von Menschen zusammengetragene Steine gemeint?


Gute Reise wünscht auch Zaubergarten!

Sempernicki

Mi., 15.12.2021 - 11:29

Hallo,

meine Reise führt nach Mazedonien. Ich habe viele Pläne und möchte viele Orte untersuchen. Wenn ich Glück habe, entdecke ich auch Hauswurz.


Zaubergarten
Der Autor hat mit dem Wort "Steinhaufen" von Menschen zusammengetragene Steine gemeint, glaube ich.

LG,
jezour

Titelbild
Reisebericht: Bečov nad Teplou, Zlatý vrch