Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. montanum ssp. montanum from Sattel Alans
In diesem Beitrag bleiben wir immer in den Pyrenäen. Wir bleiben auch in der Gegend des Städtchen Gavarnie in Frankreich. Südwestlich und über dem Städtchen habe ich Hauswurz noch an einem Standort beobachtet.
ch habe noch einen ausgedehnten Standort in den Bergen über Gavarnie von Sempervivum montanum subsp. montanum gefunden. Der Standort liegt im Sattel Alans und in der Nähe des Sattels. Alle Rosetten, die ich da beobachtet habe, sind an den südlich, südwestlich, oder südöstlich orientierten Örter gewachsen.
Der Standort liegt in der Höhe von 2430 Meter über dem Meerspiegel. Das Gestein wird Schiefer gebildet. Die Rosetten habe ich in den Felsspalten, unter der Steine, an den Steinen und am Rande der Steine gefunden.
Ich habe schon geschrieben, dass der Standort sehr ausgedehnt war. Ich habe am Standort eine riesengroße Menge der Rosetten gesehen. Die Rosetten haben die Kolonien und die Gruppen gebildet. Eine Kolonien haben wie Polster ausgesehen.
Alle Rosetten am Standort waren in guten Zustand und waren gesund. Ich habe viele neue Ableger beobachtet. Die Rosetten blühen auch am Standort. In der Zeit meines Besuchen waren alle Rosetten abgeblüht. Die Blüten habe ich erst in dem Garten bei mir gesehen.
Ich freue mich auf die Antworten.
LG,
jezour
Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf www.sempervivum-liste.de einloggen.

Comments
Antwort von Sempernicki am 10.11.2013
Lieber jezour,
immer wenn ich so aus der Landschaft emporragende Felsen sehe, dann fühle ich mich wieder hier mitten im Sauerland, aber nicht im "Heute", sondern im "Gestern", als ich noch durch die Gegend wanderte (manchmal auch kraxelte) und die Pflanzen aus Nordrhein-Westfalen kartierte, also aufschrieb - für alle, die es interessierte (Das Buch gibt es, aber ich bin nur ein kleines Licht unter den Mitarbeitern).
Wenn dann so ein riesengroßer Felsen auftauchte, dann wusste ich: Da gibt es was Besonderes. Leider waren diese besonderen Stellen "immer" schon gut beobachtet worden und ich konnte höchstens noch schauen, ob noch alle Pflanzen brav dort wuchsen und sie genießen, denn viele hatte ich noch nie gesehen - meistens Kalkspezialisten, die es mager liebten, aber leider keine Sempis.
Ach, wenn ich das Männlein dort auf deinem ersten Foto am Felsen stehen sehe, dann möchte ich mit dabei gewesen sein.
Die S. montanum-Fotos zeigen, wie gut der Standort ist, denn die Pflanzen sind richtig schön dick und fett geworden.
Ich freu mich auch, dass du schon eine Blüte im Garten hattest.
Vielen Dank für diesen Reisebericht und die schönen Fotos!
Liebe Grüße
Sempernicki
Antwort von banker07 am 11.11.2013
Moin lieber jezour;
ich finde es immer wieder toll, wie gut die Rosetten und Polster sich im Kampf gegen andere Pionierpflanzen und den Mangel an Nährstoffen durchsetzen;
die sehen so gesund und kräftig aus - eben echte Überlebenskünstler!
danke für diesen tollen Reisebericht;
lG banker07
Antwort von Zaubergarten am 17.11.2013
Hallo lieber jezour,
ich danke dir vielmals dafür, dass du uns immer wieder teilhaben läßt an deinen Entdeckungen.
Ich liebe deine Reiseberichte und ich werde nie mehr im Bergland unterwegs sein, ohne daran zu denken.
Die Semps in diesem Bericht haben so eine frischgrüne Farbe. Da denke ich gleich an Frühling - und nicht an den für Mittwoch angekündigten Schneefall.
Liebe Grüße
Zaubergarten