Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. montanum ssp. carpathicum from Gáborovo sedlo
Das Gebirge Tatry teilt geomorphologisch in zwei Teile – Západné Tatry und Východné Tatry. Východné Tatry teilen noch in zwei Teile – Vysoké Tatry und Belianské Tatry. In diesem Reisebericht widmen wir ein bisschen gerade dem Gebirge Západné Tatry. Die Grenze zwischen den Teilen Západné und Východné Tatry bildet das Tal Tichá dolina. Das Tal habe ich in den letzten Reisebericht erwähnt.
Der höchste Berg von Západné Tatry heißt Bystrá und misst 2248 Meter. Nicht weit von dem Gipfel von Bystrá liegen zwei Sattel zwischen den Bergen Blyšť und Klin. Die Sattel nennen Bystré sedlo (sedlo = ein Sattel) und Gáborovo sedlo. In der Nähe beider Sattel gibt es die Standorte von Sempervivum montanum subsp. carpathicum. In diesem Beitrag erwähne ich den Standort unter dem Sattel Gáborovo sedlo. Über dem nächsten Standort schreibe ich in die Zukunft, denn den Standort habe ich während letztes Sommers gefunden.
Der Sattel Gáborovo sedlo befindet sich in der Höhe von 1938 Meter gleich nebem dem Berg Klin, der Standort liegt ein bisschen niedriger, in der Höhe von 1920 Meter über dem Meerspiegel. Der Standort habe ich neben dem touristischen Weg gefunden. Das Gestein wird Granit gebildet.
Wie sieht der Naturstandort aus? Der Naturstandort sieht steinig aus. Es gibt viele Steine unterschiedlicher Größe da am Naturstandort. Aber Achtung – obwohl es sich um Steine handelt, sind die Steine fest, sie bewegen sich nicht. Die Steine befinden sich unter dem Gebirgskamm von Západné Tatry, aber sie befinden sich unter keine Felsen. In der Nähe des Standortes ist der Gebirgskamm grasig.
Die Pflanzen wachsen an den Steinen, in der Nähe der Steine und im Gras in der Nähe der Steine. Es gibt eine riesengroße Menge der Rosetten am Naturstandort. Die Rosetten bilden wunderschöne Polster und Kolonien. Alle Rosetten waren schön frisch grün gefärbt, nur einige Rosetten hatten rot-lila Punkte an den Spitzen der Rosettenblätter.
Ziemlich viele Rosetten haben die neuen Ausläufer gebildet. Es ist offenbar auch an den Bildern. In den zweiten Hälfte Augusts war es zu spät für die Blüten. Trotzdem habe ich ziemlich große Menge der vertrockneten Blütenstengel am Naturstandort beobachtet. Es scheint, dass die Rosetten am Naturstandort viel und regelmäßig blühen.
Ich freue mich auf die Antworten.
LG,
jezour
Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf www.sempervivum-liste.de einloggen.

Comments
Antwort von Sempernicki am 10.01.2015
Hallo, lieber jezour,
diese Stelle finde ich auch besonders schön - so viele Pflanzen an einem Ort und alle so prächtig.
Vielen Dank für den ausführlichen Reisebericht und die schönen Bilder!
Liebe Grüße
Sempernicki
Antwort von Zaubergarten am 10.01.2015
Hallo lieber jezour,
auch ich möchte mich bedanken für die schönen Bilder, du du von dieser Tour mitgebracht hast.
Die Sempervivum sehen sehr "propper" aus. So richtig gesund - denen geht es wohl sehr gut an diesem Standort.
Auf dem ersten Bild sieht man einen Weg, den Bergrücken hinauf. Bist du diesen Weg auch gegangen? Ist das der touristische Weg, von dem du schreibst?
Liebe Grüße
Zaubergarten
Antwort von jezour am 10.01.2015
Hallo liebe Zaubergarten,
im Sattel kreuzen zwei Wege. Erster Weg führt am Gebirgskamm (rot markiert), der andere (grün markiert) verbindet Täler an den beiden Seiten des Gebirgskammes.
Auf dem ersten Bild sind beide Wege sichtbar. Der Naturstandort liegt nebem den grün markierten touristischen Weg - am ersten Bild ist unten im Vordergrund.
Am Berg Klin (der touristischer Weg auf dem Bild hinten) war ich noch nicht, denn es war in beiden Fällen ein bisschen schlimmes Wetter. Im ersten Fall war es sehr starker und kalter Wind, in anderem Fall hat sich ein Gewitter genähert.
LG,
jezour
Antwort von Zaubergarten am 10.01.2015
Lieber jezour,
"ein bisschen schlimmes Wetter" ist gut gesagt.
Ich wüsste gleich gar nicht, welches ich schlimmer fände.
Vielleicht kommst du nochmal in diese Gegend und es scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel.
Liebe Grüße
Zaubergarten
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Antwort von jezour am 11.01.2015
Liebe Zaubergarten,
in dem Moment des Entscheides waren noch die Bedingungen für die Wandernug auf den Berg. Es war klar, dass das Wetter in einer bestimmten Weile sehr schnell schlimmer wird. Wir haben nicht riskieren wollen, darum haben wir für den Weg in das Tal entschieden. In beiden Fällen war es guter Entscheid. Im ersten Fall im Jahre 2012 wurden die Spitzen der Bergen nach vier Stunden in den dunklen Wolken versteckt (Gewitter und starker Regen), in dem anderen Fall im Jahre 2014 ist das Gewitter nach etwa eineinhalb Stunde gekommen.
LG,
jezour
Antwort von jezour am 23.01.2015
Hallo, liebe Freunde,
ich habe die Blüten bei einigen Rosetten aus den Standorten, an denen ich die Rosetten von S. montanum subsp. carpathicum gefunden habe, beobachtet.
Die Pflanzen aus den Standorten, die ich im Jahre 2012 gesehen habe, baue ich in den Blümentöpfern mit dem Durchmesser von 10 cm an. Die Blümentöpfer gibt es in meinem Treibbeet während des Jahres. Die Pflanzen bekommen viel Licht, aber ziemlich wenig Wasser (die Pflanzen draußen bekommen mehr Wasser). Die kultivierten Rosetten haben ungefähr die gleiche Größe wie die Pflanzen an den Naturstandorten. Wenn die Pflanzen in den Blümentöpfern blühen, sind die Blütenstengel kleiner und tragen weniger Blüten, denn die Rosetten haben da weniger Wasser und nicht so viel Platz. Darum sind die Blütenstengel der Pflanzen, die ich in dem Hauswurzbeet anbaue, größer.
Auf den Bildern können sie die Variabilität der Blüten von Sempervivum montanum subsp. carptahicum beobachten. Die Blüten hatten unterschiedliche Menge der Kronblätter, die Länge der Kronblätter ist auch unterschiedlich. Für S. montanum subsp. carpathicum gilt, dass die Länge der Kronblätter größer (die Kronblätter sind cca. 2x so lang) als bei subsp. montanum ist. Die Farbe der Kronblätter ist auch unterschiedlich.
Die Pflanzen aus dem Standort in dem Sattel Gáborovo sedlo haben auch bei mir in dem Garten geblüht. Sie können die Blüten auf dem Bild beobachten.
Die Rosetten in der Kultur
LG,
jezour
Antwort von Sempernicki am 23.01.2015
Vielen Dank, lieber jezour,
für die neuen Bilder. Den Zusammenhang zwischen Blütengröße und Beet oder Topf finde ich sehr interessant.
LG
Sempernicki