Reisebericht: Banistá

Gespeichert von jezour am Fr., 16.01.2015 - 12:18

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. montanum ssp. carpathicum from Banistá

In diesem Reisebericht bleiben wir auf der slowakischen Seite des Gebirges Západné Tatry. Ich stelle nächsten Naturstandort von Sempervivum montanum subsp. carpathicum aus diesem Gebirge vor. Dann mache ich eine Pause mit den Reiseberichten aus dem Gebirge Západné Tatry, denn nächste Standorte der Hauswurz im Gebirge Západné Tatry habe ich während letztes Sommers beobachtet. Der Naturstandort „Banistá“ habe ich nämlich im Jahre 2012 gefunden.

Der Naturstandort Banistá liegt im dem Tal Gáborova dolina. Das Tal fängt unter dem Gebirgskamm zwischen den Bergen Klin und Bystrá an. Das Tal führt in der südwestlichen Richtung. Der Ort Banistá befindet sich in einer Hälfte des Weges zwischen den Weggabelungen Pod Klinom und Gáborovo sedlo. Das Tal ist ein bisschen breiter da.

Nahe der Grenze der zusammenhängenden Bewuchse der Bergkiefern habe ich neben dem grün markierten touristischen Weg einen Naturstandort von Sempervivum montanum subsp. carpathicum gefunden. Der Naturstandort liegt in der Höhe von 1770 Meter über dem Meerspiegel und das Gestein wird Granit gebildet.

Die Rosetten sind an den Steinen, in der Nähe der Steine, in den Lücken unter den Steinen und im Gras in der Nähe der Steine gewachsen. Die Rosetten, die im Gras in der Nähe der Steine gewachsen sind, haben sich oft unter den Heidelbeersträuchern befinden. Also, diese Rosetten wachsen mehr im Schatten.

Alle Rosetten am Naturstandort waren schön grün gefärbt, die Rosetten waren auch schön geöffnet. Die Rosetten am Naturstandort haben vor allem die Kolonien und die Gruppen gebildet. Einige Kolonien haben sehr viele Rosetten enthalten. Am Naturstandort habe ich eine riesengroße Menge der Rosetten beobachtet.

Alle Rosetten waren in guten Zustand. Die Blüten habe ich am Naturstandort nicht beobachtet, es war zu spät für die Blüten in den zweiten Hälfte Augusts. Am Naturstandort habe ich ziemlich viele vertrocknete Blütenstengel gesehen, es meint, dass die Rosetten viel und wahrscheinlich auch oft blühen. Trotzdem habe ich eine interessante Sache beobachtet. Einige Rosetten waren ein bisschen heller gefärbt. Diese Färbung ist in der Kultur nicht ständig, denn solche Rosetten sind in Kultur normal gefärbt. Aber ab und zu bilden einige Rosetten die gelbe Streifen an den Rosettenblättern. Leider habe ich keine Bilder dieser Streifen.

Ich freue mich auf die Antworten.

LG,
jezour

Zum Naturformen-Eintrag

Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf  www.sempervivum-liste.de  einloggen.

 

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Comments

Sempernicki

Sa., 27.11.2021 - 08:52

Hallo, lieber jezour,

du warst also letztes Jahr wieder in diesem herrlichen Gebirge? Da bekommen wir sicher irgendwann einen "Nachschlag" von dort.
Die ... carpathicums scheinen zu deinen Lieblingspflanzen zu werden. Aber sie haben ja auch so ein schönes Grün und so eine schöne kompakte Form!

Ich bin gespannt, wohin dich die Reisen 2013 geführt haben. Oder haben wir da schon Berichte? Ich habe nicht auf die Jahreszahlen geachtet. Jedenfalls freue ich mich auf weitere Berichte von dir.

Vielen Dank für die schönen Bilder und den informativen Text.

Liebe Grüße

Sempernicki

Sempernicki

Sa., 27.11.2021 - 08:53

Hallo liebe Sempernicki,

ja, ich war schon zweimal in dem Gebirge Západné Tatry. Im Jahre 2012 bin ich nur durch ein Tal gegangen und bin ich auf dem Berg Ornak auf der polnischen Seite des Gebirges eingestiegen.
Letztes Jahr (2014) habe ich mehr gesehen, denn ich habe den Übergang des größeren Teiles des Gebirgskammes gemacht. Ich habe da mehrere Naturstandorte beobachtet. Ein paar Bilder habe ich im Thema "Bilder aus der Slowakei (8/2014)" gezeigt. Die Reiseberichte kommen über den Naturstandorten kommen in der Zukunft.

LG,
jezour

Sempernicki

Sa., 27.11.2021 - 08:54

Hallo lieber jezour,

weil Sempernicki die frische knackige Farbe bereits angesprochen hat würde mich interessieren, ob die Pflanzen diese annähernd beibehalten, wenn sie im Garten kultiviert werden? Welche Unterschiede gibt es da vielleicht und sind sie sehr groß? Natürlich können sie von vielen verschiedenen Faktoren abhängen, aber es würde mich trotzdem interessieren, was du vielleicht beobachtet hast

Ansonsten hatte ich wie immer sehr viel Freude, dir auf deiner Wanderung zu folgen. Diese wildromantische "Komposition" von Semps, Gräsern und Heidelbeeren auf dem 6. Foto finde ich besonders gelungen.

Vielen herzlichen Dank für diesen neuen Reisebericht.
Liebe Grüße,
sachsblau

Sempernicki

Sa., 27.11.2021 - 08:58

Hallo liebe sachsblau,

die Pflanzen baue ich in den Garten an. Die Pflanzen habe ich im einem Blumentopf mit dem Durchmesser von 10 cm. Die Pflanzen befinden sich in meinem Treibbeet, sie sind unter dem Dach aus dem Polykarbonat - also sie bekommen ziemlich viel Licht aber weniger Wasser als die Pflanzen draußen.
Die Größe der Rosetten ist ungefähr gleich wie die Größe der Rosetten am Naturstandort. Die Farbe der Rosetten bei mir in dem Garten finde ich ein bisschen dunkler als die Farbe der Rosetten am Naturstandort. Die Farbe der Rosetten ist nämlich ein bisschen satter in meinem Garten. Nächste Unterschiede habe ich nicht beobachtet.

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                      Die Rosetten aus dem Standort Banistá, die in dem Garten kultiviert werden

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                                                         Die Blüten der Pflanzen

LG,
jezour

 

Sempernicki

Sa., 27.11.2021 - 08:58

Hallo lieber jezour,

ganz lieben Dank für deine Beobachtungen und Schilderungen. Das ist interessant - vor allem auch, weil du uns gleich Fotos zum Vergleich mitlieferst.
...und die Blüte ist soooooo schön !!

Da wird sich sicher auch Sempernicki freuen und die Bilder in den Lexikoneintrag übernehmen.


Liebe Grüße,
Inka

Sempernicki

Sa., 27.11.2021 - 08:59

Hallo,

wie schön, dass sachsblau nachgehakt hat. Nun haben wir auch noch Bilder
aus dem Garten ins Lexikon hochladen können.

Dank an beide

LG
Sempernicki

Titelbild
Reisebericht: Banistá