Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. marmoreum ssp. reginae-amaliae (macedonicum) from Guri i Delpnis
Sempervivum macedonicum – Guri i Delpnis
In diesem Reisebericht stelle ich einen nächsten Naturstandort der Hauswurz in dem Gebirge Korab vor. Das Gebirge Korab liegt auf dem Gebiet der zwei Staaten, ein Teil des Gebirges befindet sich in Albanien, den Rest des Gebirges gibt es in Mazedonien. Der Hauptgebirgskamm des Gebirges Korab bildet eine Grenze zwischen den Staaten, an der Grenze liegt auch der höchste Berg des Gebirges – Golem Korab.

Das Gebirge ist nicht so leicht erreichbar und wird auch wenig besucht. Die Hauswurz aus dem Gebirge Korab wird fast nicht in den Sammlungen angebaut. Ich glaube, dass es im Gebirge viele interessante Hauswurz wachsen. Es meint, dass ich bei einigen Pflanzen, die ich in der Natur gesehen habe, mit dem Namen gar nicht sicher bin.
Es gibt keine aktuelle Landkarten, die das Gebiet des Gebirges Korab zeigen. Ich hatte nur ältere Landkarten zur Verfügung. In diesen Landkarten gibt es wenige Angaben, zum Beispiel die Namen beziehen sich nur auf einem größeren Gebiet, wenige Berge werden benannt. Der Name Guri i Delpnis weist auf dem niedrigeren Gebirgskamm über dem Tal des Flußes Radika hin (nicht weit von dem Zusammenfluß von Radika mit dem Fluß Štirovica).
Da habe ich einen ziemlich großen Standort der Hauswurz gefunden. Die Pflanzen wachsen da in der Höhe von 2090 Meter über dem Meerspiegel, das Gestein wird Schiefer gebildet. Am Naturstandort habe ich eine große Menge der Rosetten beobachtet. Die Rosetten wachsen vor allem in den Lücken zwischen den Steinen, in der Nähe der Steine und auch teilweise im Gras.
Die meisten Rosetten am Naturstandort waren dunkel grün gefärbt. Wenige Rosetten hatten lila oder dunkel rot gefärbten Spitzen der Rosettenblätter. Einige Rosetten waren ziemlich groß, die größten Rosetten hatten etwa um 5 cm im Durchmesser. Die größten Rosetten sind nur im Gras gewachsen. Die Rosetten, die in den Lücken zwischen den Steinen gewachsen sind, waren viel kleiner. Viele Rosetten hatten auch die Ausläufer gebildet. Die Ausläufer waren ziemlich lang, sie hatten wenige kleinen Blätter und sie waren lila gefärbt.
Ich bin überzeugt, dass es am Naturstandort Sempervivum macedonicum wächst. Die meisten Merkmale der Rosetten sprechen dafür. Am Naturstandort habe ich auch ein paar blühenden Rosetten beobachtet. Die Kronblätter waren dunkel rosa gefärbt, am Rande der Kronblätter waren die weißen Streifen. Die Anzahl der Kronblätter war ziemlich groß. Die meisten Blüten enthalten um 17 Kronblätter! Kleine Anzahl der Kronblätter habe ich auch beobachtet, solche Blüten waren in der Minderheit.
Ich freue mich auf die Antworten.
LG,
jezour
Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf www.sempervivum-liste.de einloggen.

Comments
Antwort von Sempernicki am 29.04.2015
Hallo, lieber jezour,
wieder so schöne Pflanzen und außer dir kennt sie vielleicht kaum einer.
Du hast dir wirklich interessante Stellen auf deinen Reisen ausgesucht. Ich werde diesen Pflanzenfund auch im Lexikon festhalten, aber wohl erst morgen Abend.
Schon mal vielen Dank!
Liebe Grüße
Sempernicki