Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. heuffelii from Pobeda (unterhalb)
Jovibarba heuffelii – unter Pobeda, Tal des Flußes Štirovica
In diesem Beitrag stelle ich noch einen Reisebericht aus dem Gebirge Korab vor. Das Gebirge befindet sich in dem Grenzengebiet zwischen Albanien und Mazedonien. Der höchste Gipfel des Gebirges heißt Golem Korab und misst 2753 Meter, der Gipfel des Berges Golem Korab liegt gerade an de Grenze zwischen Mazedonien und Albanien.
In diesem Reisebericht bleiben wir trotzdem unten in einem Tal. Der Naturstandort gibt es in dem Tal des Flußes Štirovica unter dem Ort Pobeda, etwa 400 Meter von dem Zusammenfluß von Štirovica mit dem Fluß Radika.
Der Fluß Štirovica hat ein tiefes Tal gebildet, durch das Tal führt einen Weg aus dem Tal des Flußes Radika zu dem Ort Pobeda. Über dem Weg habe ich einen Naturstandort von Jovibarba heuffelii gefunden. Der Naturstandort liegt in der Höhe von 1350 Meter, das Gestein wird wahrscheinlich Gneis gebildet. Die Rosetten von Jovibarba heuffelii wachsen gerade an den Felsen und an den Felswänden über dem Weg. Die Felsen befinden sich schon im Wald, die Rosetten haben am Naturstandort nicht so viel Licht und sind mehr geöffnet.
Die Rosetten wachsen an den Felswänden in den Felsspalten, an den Rändern der Felswänden und auch im Moos direkt an den Felswänden. Am Naturstandort habe ich eine große Menge der Rosetten beobachtet. Ich habe die Rosetten unterschiedlicher Größen am Naturstandort gesehen. Die Rosetten bilden oft kleine Gruppen am Naturstandort, einige Rosetten wachsen auch allein.
Die Rosetten waren interessant gefärbt. Die Rosettenblätter waren oft hell grünblau gefärbt. Die Spitzen der Rosettenblätter und auch bei einigen Rosetten die oberen Drittel der Rosettenblätter am Rande der Rosetten waren dunkel lila gefärbt. Am Naturstandort habe ich keine blühende Rosetten gesehen. Es war zu früh für die Blüten, viele Rosetten haben sich für die Blüten vorbereitet. Die Rosetten teilen sich auch am Naturstandort.
Ich freue mich auf die Antworten.
LG,
jezour
Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf www.sempervivum-liste.de einloggen.

Comments
Antwort von Sempernicki am 07.07.2015
Lieber jezour,
wunderschön gefärbt sind die Rosetten.
Du meinst, dass die Rosetten teilweise ausgebreitet waren, weil sie wenig Licht hatten? Ich glaube, dass hier im Garten auch in voller Sonne ausgebreitete Rosetten stehen, besonders wenn sie direkt an einem Blütenstand angeordnet sind, habe ich gerade beobachtet. Bisher dachte ich immer, dass es bei den Kultivaren etwas Typisches für eine Sorte ist, ob sie ausgebreitete oder mehr geschlossene Rosetten hat. Vielleicht ist es aber auch Zufall? Ich muss das unbedingt mal beobachten.
Vielen Dank für den Reisebericht und die schönen Bilder!
Liebe Grüße
Sempernicki
Antwort von jezour am 07.07.2015
Hallo, liebe Sempernicki,
ich habe es nicht so gut geschrieben. Die Rosetten von Jovibarba heuffelii, die im Schatten wachsen, sind ein bisschen mehr geöffnet als die Rosetten, die in der Sonne wachsen. Die Rosetten von Jovibarba heuffelii, die im Schatten wachsen, unterscheiden sich in anderen Merkmale. Diese Rosetten sind allgemein größer, die Rosettenblätter am Rande der Rosetten sind viel länger als die Rosettenblätter am Rande der Rosetten bei den Pflanzen, die völlig in der Sonne wachsen. In dem Schatten sind die Rosetten von Jovibarba heuffelii weniger rot, oder lila gefärbt.
LG,
jezour
Antwort von Sempernicki am 07.07.2015
Aha,
danke sehr.
LG
Sempernicki