Nr. 01 - Eisige Typen
Willkommen in majorahn's Semperecke

Zur Eröffnung gibt es kalte Typen zum Warmwerden



Zur Eröffnung gibt es kalte Typen zum Warmwerden

Heutzutage vergisst man schnell, dass Weihnachten eigentlich ein christliches Fest ist. Kein Wunder, man wird ja auch regelrecht mit Konsumgütern überschüttet, die die Aufmerksamkeit auf ganz andere Werte lenken. Die Stadt leuchtet schon ab November mit Millionen von Lichtern und überall glitzert es pompös. Mir ist das zu viel des Guten, überall wird man aufgefordert zu kaufen und immer soll es noch greller, noch festlicher werden.

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Nachtrag vom 22.01.2010:
Heute berichtete die Zeitung, dass bunte Briefumschläge 0,90 € Porto anstatt der üblichen 0,55 € kosten.

Als ich vor dem großen Schnee in den Garten kam, habe ich festgestellt:
einige meiner Spinnen haben ihr Netz verloren!
Mit Spinnen, so kann man sich denken, habe ich nicht diese nützlichen Tierchen mit den 8 Beinen gemeint, die ich zwar sehr gerne in den Beeten sehe, aber vor denen ich mich sonst ein bisschen grusele.


Ich liebe schwarz angehauchte Blattschönheiten!!!
In meinem Garten habe ich eine ganze Menge dieser dunkellaubigen Pflanzen und sie wirken in meinen Augen keinesfalls trist. Im Gegenteil: sie unterstreichen helle, graue oder auch kräftige Farbtöne.

Es wird Zeit, dass ich das Rätsel von majoRahn's Semperecke Nr. 5 auflöse. Gefragt wurde nach einem Dings in dem Semps wachsen und wozu es einmal gebraucht wurde.

Heute möchte ich Pflanzen vorstellen, die zum Sempervivum passen. Man kann sie zusammen in den Steingarten, in einen Trog oder in ein „Dings vom Dach“ pflanzen.
Geranium dalmaticum - Dalmatinischer Storchschnabel

Der lange, lange Winter 2009-2010 scheint endlich vorbei zu sein.
Nach dem ersten Schreck nach der Schneeschmelze sieht man, wie sich die Semperviven sichtlich erholen und bald werden sie wieder in gewohnter Schönheit da stehen.

Es ist ein Genuss zur Zeit in den Sempervivumgarten zu gehen. Endlich sind die Semps wieder aus ihrem Aschenputteldasein erwacht. Sie strahlen wieder, als hätte es nie einen solch frustrierenden Winter für sie gegeben. Die Farben leuchten wieder, die Rosetten wachsen und ganz eilige schieben bereits ihre Kindel hervor.

Im nasskalten Monat Mai verbrachte ich gezwungener Maßen viel Zeit drinnen im Trocknen. Während meiner Arbeit in der Gärtnerei, trommelte der Regen öfters ziemlich laut auf das Dach des Gewächshauses. Um mich ein bisschen bei Laune zu halten, habe ich das Radio eingeschaltet.
♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪

Im Sommer fahren wir selten in Urlaub. Die Gefahr ist viel zu groß, dass sich die nette Nachbarin oder die „lustvollen“ Kinder an den Pflanzen „vergießen“.
Zuhause ist es viel schöner und wir haben keine Lust, uns ins Auto, den Bus oder das Flugzeug zu setzen um in fremde Lande zu fahren.

Neulich im Garten habe ich es entdeckt:
die Sempskindel wollen sich wieder selbstständig machen.
Überall hängen sie sich schon gefährlich weit über den Topfrand hinaus.

Neulich war ich mit Freundinnen auf einer Gartenreise im Elsaß. Es war ein wunderbarer Ausflug von der die Organisatorin in Ihrem Blog berichtet:
monikas-country-living-in-the-city.blogspot.com (Link wurde deaktiviert, weil die Seite nicht mehr öffentlich aufgerufen werden kann)


Heute gibt es gleich 2 Themen:
1. Karriere einer Semps

Irgendetwas muss ja dran sein, sonst würde ein Brauch nicht hunderte von Jahren überleben!
Für Sempervivumfreunde ist es keine Neuigkeit mehr, dass Karl der Große schon im frühen Mittelalter empfahl, Dachwurz auf das Dach zu pflanzen.

Zwischen den Jahren möchte ich Euch, liebe Freunde der Semperecke wieder einmal mit auf eine Reise in die Vergangenheit nehmen. Sie führt uns in die Zeit der „Raunächte“, die in einigen Regionen zur Weihnachtszeit beginnen und am 6. Januar enden.
Seit einigen Tagen hängt wieder ein neue Kalender an der Wand. Die alten haben ausgedient.
Sie sind aber viel zu schade zum Wegwerfen. Deshalb müssen sie sich einer kleinen „OP“ unterziehen.

Zuerst werden die vergangenen Tage weggeschnitten.

