Regeln und Tipps rund um die Bilder

Eure Bilder sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Sempervivum-Liste. Zum besseren Verständnis unserer Vorgehensweise rund um die Bilder, bitten wir unsere Fotografen, diesen Beitrag zu lesen.

Optimal für unsere Liste wären schöne Bilder von gesunden, gut entwickelten Pflanzen, während der Hauptwachstumszeit von ca. Mitte März bis ca. Mitte September bei geeignetem Wetter fotografiert.

Da diese Vorgaben leider nicht immer zu erfüllen sind, gilt natürlich weiterhin: Bevor ein Lexikoneintrag ohne Bilder bleibt, ist es immer noch hilfreicher, Bilder von Kindeln oder Jungpflanzen, aus dem Winterhalbjahr (Mitte September bis Mitte März), aufgenommen bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder verwackelt, den Usern der Sempervivum-Liste zur Verfügung zu stellen.

Die Bilder dieser Kategorie löschen wir nach und nach, sobald wir bessere Aufnahmen erhalten. 

Die Anzahl der Bilder pro Sorte haben wir auf maximal 20 Stück begrenzt. Es würde die Einträge nur unnötig aufblähen und dabei sehr unübersichtlich werden, wenn mehr Bilder angezeigt werden. Gelöschte Bilder kommen in unser Archiv, so dass sie im Zweifelsfall für Vergleiche herangezogen werden können. 

Sollte diese 20er Marke bereits erreicht sein und ihr ein früheres eurer Bilder austauschen wollt, könnt ihr uns eine Nachricht schreiben, bzw. das Bild schicken. Ebenso wenn ihr ein Bild habt, welches zu dieser Sorte noch fehlt. (z. B. ein Blütenbild, wenn bisher keines vorhanden ist) Mailadresse: admin@sempervivum-liste.de

Wenn ihr den Bildern eindeutige Dateinamen gebt, können Konflikte mit gleichlautenden Namen im System vermieden werden. z. B. anstatt "Killer" besser "Killer_02062020_fotografenkürzel"

Bei der Neuerstellung der Sempervivum-Liste mussten in einigen Einträgen bis zu 25 der bestehenden Bilder gelöscht werden um auf die max. Anzahl von 20 zu kommen. Wir haben uns hier in erster Linie von Herbst- und Winterbildern, Fotos von Ablegern oder Jungpflanzen oder verwackelten Aufnahmen getrennt. Dabei versuchten wir, nach Möglichkeit, von jedem Fotograf mindestens ein Bild bestehen zu lassen.

In der Vorschauansicht unserer Galerie zeigen wir die Bilder im Format 4:3 an, erst beim Anklicken sind sie im Originalformat sichtbar. Wir bitten unsere Fotografen, daran zu denken, dass es bei Hochformat-Aufnahmen einer blühenden Semps evtl. dazu kommen könnte, dass in der Vorschauansicht außer deinem Stück Blütenstängel nichts zu sehen ist.

In Einzelfällen werden wir Bilder bearbeiten müssen, um sie in unserer Liste ansprechend zeigen zu können. 

Alle Bilder werden von uns mit einem Wasserzeichen-Logo der Sempervivum-Liste versehen. Außerdem weisen wir darauf hin, dass alle Bilder urheberrechtlich geschützt sind. Dennoch lässt sich ein Bilderklau nicht immer verhindern. Wir empfehlen, den Besitzern von geklauten Bildern, sich mit den Dieben in Verbindung zu setzen und die weitere Verwendung ihrer Aufnahmen zu untersagen. Wir sind nicht die Urheber eurer Aufnahmen und es sind uns daher auch bei der Verfolgung von geklauten Fotos die Hände gebunden.


Tipps für gelungene Semps-Aufnahmen

Licht - ist ein entscheidender Faktor für das Gelingen der Bilder. Sehr gut ist Sonnenschein mit Schleierwolken, fotografiert zur Mittagszeit, weil da die Schatten am geringsten sind. Aufnahmen am Abend zeigen zwar oft einen leuchtenden Orangeton, die Originalfarbe der Pflanzen kann dadurch aber leicht verfärbt werden.

Witterung - es empfiehlt sich, mit dem Fotografieren zu warten, bis die Pflanzen vom Morgentau oder Regen abgetrocknet sind. Man kann mit Regentropfen manchmal sehr tolle und leuchtende Aufnahmen machen, meist leidet jedoch die Erkennbarkeit einer Sorte darunter.

Bekiesung - Pflanzen, die von kleinen Steinen umgeben sind, machen sich auf Bildern besser als solche, welche nur im Substrat stehen. Achtung bei hellem Kies! Hier kommen die Pflanzen selber oft zu dunkel aufs Bild, weil die Kameraeinstellungen sich auch am Hintergrund orientieren.

Unkraut - und auch andere Störungen wie Tannennadeln verschandeln jedes Sempsbild.

Etiketten - quer über die Pflanze gelegt, verunstalten  das Bild sehr. Ein guter Tipp ist, erst ein Bild so zu machen, dass das Etikett gut lesbar ist und dann ein zweites, welche die Pflanze im Mittelpunkt hat. Wer es ganz genau nimmt, zieht das Etikett zum Fotografieren aus dem Topf, so dass es nicht mit abgelichtet wird.

Ausschnitt - das Motiv, die Pflanze sollte in der Mitte des Bildes stehen. Und die Rosetten sollten einen Großteil der Bildfläche ausmachen. 

Perspektive - es ist Geschmackssache, ob man die Pflanzen frontal von oben aufnimmt oder die Kamera so hält, dass den Rosetten leicht "unter den Rock" geblickt wird.