versicolor

S. xversicolor

Velenowsky (Sitzungsber. Königl. Böhm. Ges. Wiss. Prag, Math.-Naturwiss. Cl. 27: 5, 1903)

= S. marmoreum x S. ruthenicum

Aus Eggli, Urs (Hrsg): Sukkulentenlexikon, Bd.4, 2003, S.365

Die dortigen Autoren für Sempervivum sind: H. 't Hart, B. Bleij & B. Zonneveld

Beschreibungen und weitere Infos

Horst Diehm

Sempervivum x versicolor Velenovsky  / Sempervivum × versicolor Velenovsky (1903)

=  Sempervivum marmoreum × Sempervivum ruthenicum 

Die Herkunft ist sehr unsicher, vermutlich mittlerer Balkan, die Pflanze wurde auf den alten Mauern in der Stadt Lovec am Fuße des Balkangebirges ( Stara Planina ) in Bulgarien gefunden. Ein Fundort in der direkten Natur ist nicht bekannt. Die Blüten sind erst gelb und gehen dann in lila über. Dies ist ein Zeichen der Hybridität zwischen einer gelb und einem rot blühenden Sempervivum. In der Region kommen S. marmoreum und S. ruthenicum natürlicherweise vor. Sie könnten die Eltern darstellen, was aber noch nicht bewiesen ist.

IK: Sempervivum ×versicolor Velen., Neue Nachträge zur Flora von Bulgarien, in Sitzungsber. Böhm. Ges. Wissensch. Math.-Nat. 1902 pars. 27: 5 (1903)

"versicolor", = verschiedenfarbig / bezieht sich wahrscheinlich auf die wechselnden Farben der Blütenkrone.

Erstbeschreibung: Josef Velenovský (4. April 1858 7. Mai 1949) war ein tschechischer Botaniker, er war auch Professor für Botanik an der Karls-Universität.

Gattung
Sempervivum

Bildergalerie - © alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt!

Fertig?
Fertig