Auch in Spanien ist die Donnerwurz beheimatet. Wie alle spanischen Vertreter der Gattung bilden die Rosetten dichte Tuffs. Selten blühend!
Horst Diehm
Ostpyrenäen ( Sierra del Cadi). Rosetten im Frühling leuchtend rot , ab Sommer mehr düster 1,5 - 4 cm Ø mit ca. 25 Blättern, äußere mehr aufrecht, innere mehr gedrängt und eine Knospe formend (ähnl. S. wulfenii). Blätter unbehaart, wenige kräftige, gekrümmte Randwimpern. Blätter 19 mm lang, 8 breit, 3 dick, verkehrt- eiförmig, gespitzt. Blattspitzen außen oft braunrot. Stolonen kurz und schlank. Bl. >11 cm hoch, Stiel mit 2 cm langen stachelspitzig behaarten , bewimperten, blassroten Blättern. Blüten 2 cm Ø, blaßrot, am Grunde dklrot, meist 13 Blütenblätter. Leicht zu kultivieren. Formt dichte Matten.
Horst Diehm / Zusatz zur Beschreibung:
Form von S. tectorum var. tectorum Linne ( var. andreanum)
IK: Sempervivum andreanum Wale, Some new Spanish Semperviva, in Quarterly Bulletin of the Alpine Garden Society 9(2) n°44: [107-]116[-119] (1941)
Erstbeschreibung: Royden Samuel Wale + Nov.1952 in Leicester / England. Englischer Alpenpflanzenspezialist, verfasste: The Genius Sempervivum 1943